Sachtexte für Kinder

Fledermäuse

Fledermäuse sind faszinierende Tiere, die in der Nacht aktiv sind. Sie gehören zu den Säugetieren, genau wie wir Menschen, und sind die einzigen Säugetiere, die wirklich fliegen können. Weltweit gibt es mehr als 1.400 verschiedene Fledermausarten – in Österreich leben etwa 25 davon – manche sehr häufig, andere selten und streng geschützt.

Aussehen und Körperbau

Fledermäuse sind meistens klein, manche so groß wie eine Hand, andere können bis zu vierzig Zentimeter Flügelspannweite haben. Sie haben weiches Fell, meistens braun oder grau, und lange, dünne Flügel, die eigentlich aus Haut bestehen, die sich zwischen den Armen, Fingern und Beinen spannt. Mit diesen besonderen Flügeln können Fledermäuse erstaunlich wendig fliegen – schneller und geschickter als viele Vögel.

Nahrung

Die meisten Fledermäuse fressen Insekten. Sie sind deshalb sehr nützlich, weil sie Mücken, Käfer und andere Insekten fangen. Einige Fledermaus-
arten in anderen Ländern ernähren sich von Früchten, Nektar oder sogar kleinen Fischen. Fledermäuse fressen oft mehrere hundert Insekten in einer Nacht – ein richtiges Festmahl!

Lebensraum

Fledermäuse leben fast überall: in Wäldern, Feldern, Städten und sogar in Höhlen. Im Sommer schlafen sie tagsüber in Bäumen oder in Dachböden. Im Winter ziehen sie in kühle, dunkle Orte wie Keller oder Höhlen, um zu schlafen – das nennt man Winterschlaf. Während dieser Zeit bewegen sie sich kaum und fressen nichts, um Energie zu sparen.

Bedrohung und Schutz

Leider sind Fledermäuse bedroht. Viele ihrer Lebensräume verschwinden, weil Wälder abgeholzt oder alte Häuser saniert werden. Auch Insekten-
sterben und Lichtverschmutzung machen ihnen das Leben schwer. Zum Glück gibt es Schutzprojekte, die Fledermäusen helfen. Dazu gehört es durch Fledermauskästen Wohnräume zu schaffen, die Winterquartiere zu erhalten und zu sichern sowie die Lebensräume der Fledermäuse wieder besser geeignet für die Flattertiere zu gestalten.

Für die Flugkünstler ist es sehr wichtig alte Bäume zu erhalten und durch Hecken und offenere Gebiete eine Vielzahl an erstecken und Flugkorridore zu schaffen Alles, was dafür sorgt, dass es wieder eine größere Vielfalt und Menge an Insekten gibt, nützt auch den Fledermäusen.

Fledermäuse können in der Nacht fliegen, jagen und Hindernissen ausweichen, ohne dass sie sich verletzen. Das gelingt ihnen dank einer
besonderen Fähigkeit, der Echoortung, auch Ultraschall genannt.

Die Fledermaus sendet dafür sehr hohe Töne aus, die für Menschen oft nicht hörbar sind. Diese Schallwellen breiten sich in der Luft aus und treffen auf Gegenstände wie Bäume, Blätter, Wände oder Insekten. Von diesen Hindernissen prallen die Töne zurück – das ist das Echo.
Die Fledermaus hört das Echo mit ihren sehr empfindlichen Ohren. Aus der Zeit, die das Echo braucht, um zurückzukommen, kann sie genau berechnen, wie weit das Hindernis entfernt ist. Außerdem kann sie erkennen, wie groß das Hindernis ist und ob es sich bewegt. Mit diesen Informationen „zeichnet“ die Fledermaus eine Art unsichtbares Bild ihrer Umgebung.

Bei der Jagd auf Insekten nutzt die Fledermaus die Echoortung besonders intensiv. Sie sendet viele Töne schnell hintereinander aus, wodurch sie die Bewegungen ihrer Beute sehr genau verfolgen kann. So kann sie blitzschnell auf ein Insekt reagieren, seine Flugbahn berechnen und es im Flug fangen. Manche Fledermausarten fangen sogar Insekten, die sich nur wenige Millimeter bewegen Das ist eine bemerkenswerte Leistung, denn es ist für Tiere normalerweise sehr schwer andere Lebewesen wahrzunehmen, die sich kaum bewegen.

Die Echoortung ist für Fledermäuse lebenswichtig. Ohne sie könnten sie in völliger Dunkelheit nicht fliegen und keine Nahrung finden. Sie ermöglicht es ihnen, Hindernissen auszuweichen, ihre Jungen zu schützen, Verstecke zu finden und ihre Beute erfolgreich zu jagen.

Weitere Informationen und kindgerechte Links zur Echoortung
Fledermauszentrum Wien: Informationen, Bilder und Videos zu
Fledermäusen in Österreich
https://www.fledermauszentrum.at
Planet Schule – Fledermäuse entdecken: Videos und kindgerechte Texte zur Echoortung
https://www.planet-schule.de/sf/fledermaeuse/
BUND Kinderseite – Fledermäuse: Wissenswertes über Lebensweise und Schutz von Fledermäusen
https://www.bund.net/kinder/tiere/fledermaeuse/
YouTube-Tipp: „Fledermaus Ultraschall Echoortung“ – kindgerechte Clips zeigen, wie Fledermäuse ihre Umgebung mit Tönen „sehen“.

Im Frühling erwachen die Fledermäuse aus ihrem Winterschlaf. Wenn es draußen wärmer wird und wieder viele Insekten fliegen, verlassen die Fledermäuse ihre Winterquartiere.

Im Sommer sind die Nächte voller Aktivität. Fledermäuse jagen Mücken, Käfer und andere Insekten.

Im Herbst bereiten sich die Tiere auf den Winter vor. Sie fressen so viel wie möglich, um Fettreserven aufzubauen. Schon jetzt suchen Männchen und Weibchen auch Partner für die Paarung. Danach ziehen sich die Fledermäuse mehr und mehr in ihre Winterquartiere zurück.

Im Winter schließlich fallen sie in den Winterschlaf. Ihr Herzschlag wird langsamer, die Körpertemperatur sinkt, und sie bewegen sich kaum mehr. So überstehen sie die kalte Zeit. Erst wenn es im Frühling wieder wärmer wird und mehr Insekten schwirren, beginnt der Jahreskreis von Neuem.
Das Leben der Fledermäuse zeigt, wie gut die Tiere an den Wechsel der Jahreszeiten angepasst sind – und wie wichtig es ist, sowohl ihre Sommer –, als auch ihre Winterquartiere zu schützen.

Die Paarung der Kleinen Hufeisennase und anderer Fledermäuse beginnt im Herbst. Manchmal findet sie nicht nur vor, sondern auch nach dem Winterschlaf in den Überwinterungsquartieren statt, bevor die Tiere wieder aktiv werden.

Die Fledermausweibchen haben eine besondere Fähigkeit damit die Jungen nicht im Winter zur Welt kommen: Nach der Paarung im Herbst bewahren die Weibchen die Spermien (Samenzellen des Männchens) in ihren Fortpflanzungsorganen über den ganzen Winter auf. Die Spermien bleiben in speziellen Bereichen des Körpers in einer Art „Ruhezustand“, gut geschützt und mit genügend Nährstoffen versorgt, sodass sie über viele Monate hinweg befruchtungsfähig sind, also nicht absterben. Erst im Frühjahr, wenn die Weibchen aus dem Winterschlaf erwachen, kommt es zum Eisprung und zur eigentlichen Befruchtung und der neue Lebenszyklus beginnt in der Gebärmutter.

Diese Fähigkeit zur Spermienüberwinterung ist einmalig bei Säugetieren. Sie hilft den Fledermäusen, ihre Paarung und Jungenaufzucht gut an die Jahreszeiten anzupassen, auch wenn die Bedingungen draußen lange Zeit ungünstig sind. Im Winter würden die Fledermausmütter keine Insekten finden und sowohl ihre Jungen als auch sie selbst müssten verhungern. Darum ist diese Fähigkeit sehr wichtig für das Überleben der Tiere.

Im Frühling suchen die Weibchen warme und zugluftgeschützte Dachböden oder andere Verstecke auf, um gemeinsam die sogenannten „Wochenstuben“ zu bilden. Dort bringen sie ab Juni ihr Junges zur Welt – bei dieser Fledermausart ist es immer nur ein einziges Baby pro Jahr.

Nach einem Jahr sind die Kleinen Hufeisennasen geschlechtsreif. Das heißt in ihrem zweiten Herbst können sie sich bereits paaren.

Weibchen schließen sich im Frühling in sogenannten Wochenstuben zusammen und bringen an warmen und windgeschützten Plätzen
(z. B. Dachböden) ihre Jungen zur Welt.
Das Neugeborene hält sich nach der Geburt an einer speziellen „Scheinzitze“ der Mutter fest und bleibt auch tagsüber eng bei ihr. Wenn die Mutter nachts auf Jagd geht, „zuckt“ sie mit dem Körper, um dem Jungtier zu signalisieren, dass es sich am Hangplatz festhalten soll, bis sie wieder zurückkommt. Während der ersten Wochen erhält das Junge ausschließlich Muttermilch und wächst sehr schnell, denn die Mutter gibt ihm viel Energie weiter. Schon nach etwa sechs Wochen ist das Junge so groß wie die Mutter und unternimmt die ersten eigenen Flugversuche im Schutz des Quartiers. Häufig spielen die Jungtiere zusammen und trainieren dabei ihre Flugmuskeln.

Besonders wichtig während der Jungenaufzucht sind die Wärme und das Zusammendrängen der Mütter, denn sie helfen, Energie zu sparen – vor allem bei schlechtem Wetter. Größere Gruppen können sich besser gegenseitig wärmen, was für das Überleben der Jungen entscheidend ist. Sobald die Jungtiere kräftig genug sind, fliegen sie mit ihren Müttern aus und lernen, nachts selbst Insekten zu jagen. Die Bindung zwischen Mutter und Jungtier kann mehrere Jahre bestehen bleiben, obwohl die Mütter schon wieder neue Jungen zur Welt bringen.
Im Herbst bereiten sie sich alle auf den Winter vor: Sie fressen sich Fettreserven an und suchen gemeinsam oder einzeln ihre winterlichen Verstecke in Höhlen, Stollen oder Keller auf.

Ein Garten ist für Fledermäuse perfekt, wenn er viele Verstecke, viel Futter
und Schutz vor Gefahren bietet. Hier siehst du, was wichtig ist:

  • Viele verschiedene Pflanzen: Je mehr Blumen, Sträucher und Bäume im Garten wachsen, desto mehr Insekten leben dort. Fledermäuse jagen nämlich nachts Insekten und brauchen viele davon zum Fressen. Besonders heimische, nachtblühende Blumen helfen.
  • Wasser im Garten: Ein kleiner Gartenteich oder auch eine große Wasserwanne ziehen noch mehr Insekten an. Dort jagen Fledermäuse sehr gerne.
  • Unterschlüpfe: Fledermäuse schlafen tagsüber und verstecken sich gerne in alten Bäumen, Mauerritzen oder speziellen Fledermauskästen. Wer möchte, kann so einen Kasten auch selber bauen und aufhängen.
  • Kein Gift: Im Garten dürfen keine giftigen Sprays gegen Insekten benutzt werden. Dann gibt es mehr Futter für die Fledermäuse und alle anderen Tiere.
  • Alte Bäume und Hecken: Bäume, Hecken und dichtes Gebüsch sind wichtig, weil Fledermäuse dort Flugstraßen haben, sich orientieren und verstecken können.

Auch ohne eigenen Garten kannst du viele fledermausfreundliche Maßnahmen umsetzen:

  • Blumentöpfe auf Balkon oder Fensterbrett: Pflanze nachtblühende, heimische Blumen. Sie locken Nachtinsekten, die Fledermäuse gern fressen, an.
  • Fledermauskasten aufhängen: Fledermäuse brauchen Schlafplätze. Du kannst einen Fledermauskasten selber bauen oder kaufen und zum Beispiel an deiner Hauswand, auf dem Balkon oder an einem großen Baum in der Nähe befestigen.
  • Giftfreie Umgebung schaffen: Verzichte auf das Versprühen von Insektensprays oder anderen chemischen Mitteln. So gibt es mehr Insekten für Fledermäuse, auch in der Stadt.
  • Fenster sichern: Bringe ein Fliegengitter am Fenster an, damit Fledermäuse nicht versehentlich in die Wohnung flattern.
  • Beobachten und informieren: Geh auf Fledermauswanderungen, nimm an „Bat Nights“ („Fledermausnächten“) teil oder informiere andere. Auch das hilft, weil dann mehr Menschen die Tiere schützen wollen.
  • Dach- oder Fassadenbegrünung fördern: Wer ein Dach, eine Hauswand oder einen Balkon begrünt, schafft Lebensraum für und damit mehr Futterquellen für Fledermäuse. Mit diesen Maßnahmen kannst du aktiv zum Schutz der Fledermäuse beitragen – ganz ohne eigenen Garten.

Für das Anlocken von Nachtinsekten eignen sich besonders Pflanzen, deren Blüten sich abends oder nachts öffnen oder in der Dämmerung einen intensiven Duft verströmen. Bei der Nachtkerze zum Beispiel entfalten sich die Blüten erst am Abend und verbreiten ihren süßen Duft, wodurch sie Nachtfalter und andere nachtaktive Insekten anziehen. Auch das Geißblatt versprüht in den späten Stunden einen starken Geruch, der noch weit entfernt wahrgenommen wird und Insekten gezielt zu den Blüten lockt.
Leimkraut, Lichtnelke und Nachtviole sind weitere heimische Pflanzen, die ihre Blüten bei Anbruch der Abenddämmerung für Insekten öffnen. Der Duft und die helle Farbe ihrer Blüten machen es nachtaktiven Faltern leichter, Nektar zu finden. Seifenkraut und Phlox gehören ebenfalls zu den Stauden, die nachts duften und vielen Insekten einen wichtigen Landeplatz bieten.
Pflanzen wie Borretsch und Weidenröschen halten ihre Blüten auch in der Nacht offen und stellen somit fortlaufend Nahrung bereit. Die Wegwarte öffnet ihre Blüten sowohl am frühen Morgen als auch abends, zieht damit zahlreiche verschiedene Insektenarten an und unterstützt so die Vielfalt im Garten.

Insekten profitieren bei diesen Pflanzen vor allem von deren nächtlicher Blüte und dem reichlich verfügbaren Nektar. Die Pflanzen bieten sichere Landeplätze und machen die Nahrung über Duft und Farbe leicht auffindbar. Nachtaktive Insekten erhalten dadurch besonders in den Abendstunden und nachts ausreichend Nahrung, was wiederum auch Fledermäusen zugutekommt, die diese Insekten jagen.

Alle europäischen Fledermäuse ernähren sich von nachtaktiven Insekten
und Spinnen. Ihr Nahrungsbedarf ist sehr hoch. Die verschiedenen Fledermausarten haben unterschiedliche Beutetiere auf dem Speisezettel. So bevorzugt das Mausohr Laufkäfer, das Braune Langohr Nachtfalter und die Zwergfledermaus verspeist bis zu 1.000 Mücken pro Nacht.

Nachtfalter sind ein Liebling von vielen Fledermausarten. Sie sind kleine Schmetterlinge, die nachts unterwegs sind und gerne Blütennektar trinken. Außerdem sind sie sehr wichtig für die Bestäubung der nachtblühenden Pflanzen. Fledermäuse jagen sie, weil sie viele sind und als gute Mahlzeit dienen.

Mücken stehen ebenfalls oft auf dem Speiseplan von Fledermäusen. Sie fliegen vor allem am Abend und in der Nacht und sind für Fledermäuse leichte Beute. Manche Fledermäuse fressen so viele Mücken in einer Nacht, dass sie helfen, die Anzahl der Mücken zu verringern.

Käfer sind eine weitere Gruppe von Insekten, die nachtaktiv sind und von Fledermäusen gefressen werden. Sie fliegen oder laufen auf Pflanzen und werden von Fledermäusen im Flug oder von Zweigen geschnappt.

Andere kleine Insekten wie Schnaken und Fliegen gehören ebenso zur Nahrung der Fledermäuse. Fledermäuse sind sehr geschickt und jagen in der Luft, dabei fangen sie ihre Beute mit dem Maul oder sogar mit ihren Flügeln.

So helfen Fledermäuse, die Menge der Insekten in der Nacht zu kontrollieren und sorgen für ein gesundes Gleichgewicht in der Natur.

Fledermäuse jagen in der Nacht vor allem fliegende Insekten. Dabei nutzen sie Ultraschall-Echoortung, um Beute in der Dunkelheit aufzuspüren. Verschiedene Arten haben dabei unterschiedliche Jagdstrategien und Anpassungen:

Viele Fledermausarten jagen im freien Luftraum mit schnellem und wendigem Flug, besonders solche mit spitzen Flügeln. Ein Beispiel ist der Große Abendsegler, der sehr schnell fliegt (bis 50 km/h) und oft auch dicht über dem Boden jagt. Er nutzt relativ tiefe Ultraschallfrequenzen (unter 20 kHz), um Beute in großer Entfernung wahrzunehmen, büßt dabei aber etwas an Genauigkeit ein. Typische Jagdgebiete sind Flussufer und Waldränder.

Andere Arten, wie Zwergfledermäuse, jagen langsamer und wendiger zwischen Vegetation, oft nahe an Waldrändern oder in Parks. Sie verwenden höhere Ultraschallfrequenzen (20 – 50 kHz), die eine genauere Ortung ermöglichen. Diese Arten jagen kaum im freien Luftraum und seltener am Boden.

Wasserfledermäuse jagen über Gewässern wenige Zentimeter über der Wasseroberfläche. Sie verwenden ihre gespreizte Schwanzflughaut wie einen Kescher, um Beute aus dem Wasser zu fangen. Danach rollen sie sich zusammen, um die gefangene Beute herauszulesen und zu fressen.

Große Mausohren jagen meist im Wald, oft in niedrigem Flug nahe dem Boden. Sie fressen auch Laufkäfer, die sie vermutlich anhand von Laufgeräuschen orten. Sie nehmen dabei auch Beute direkt vom Boden auf.

Manche Fledermäuse wie z. B. die Mausschwanzfledermäuse jagen im Team, indem sie auf die Ultraschallsignale der Artgenossen hören, um erfolgsversprechende Jagdorte zu identifizieren und sich dort zu versammeln. So profitieren alle Fledermäuse. Das funktioniert aber nur bis zu einer gewissen Anzahl an Fledermäusen, da zu viele Tiere das Echo stören.

Besonders spannend:

  • Die Flügel der Fledermäuse dienen nicht nur zum Fliegen, sondern bei manchen Arten auch als Kescher zum Fangen der Beute. So können sie mehr auf einmal fangen.
  • Die Flügelform ist an den Lebensraum angepasst: Wendigere Arten, die zwischen Ästen jagen, haben breite, runde Flügel, während Arten, die im offenen Raum jagen, eher spitze Flügel besitzen.
  • Ein Losfliegen vom Boden ist für die Fledermäuse problematisch, sodass sie meist kopfüber hängend starten.

Das Jagdverhalten der Hufeisennasen ist sehr spezialisiert und unterscheidet sich in mehreren Punkten von dem anderer Fledermausarten:

  • Hufeisennasen nutzen ein hochentwickeltes Ultraschallsystem zur Echoortung, bei dem sie die Rufe nicht wie die meisten Fledermäuse durch den Mund, sondern durch die hufeisenförmige Nasenöffnung ausstoßen. Diese Form der Ultraschallabstrahlung bündelt den Schall sehr zielgerichtet und ermöglicht eine exakte Ortung der Beute.
  • Die Große Hufeisennase jagt meist langsam in niedriger Höhe mit häufigen Richtungswechseln und Gleitphasen, oft in dichter Vegetation oder im Wald. Sie ist in der Lage, fliegende Insekten, vor allem Käfer und Nachtfalter, genau zu orten und erkennt über ihre Echoortung sogar die Größe der Beutetiere, um Energie effizient einzusetzen.
  • Hufeisennasen sind zum Rüttelflug fähig, das heißt, sie können an einer Stelle in der Luft „stehen bleiben“, um die Umgebung konzentriert abzusuchen.
  • Sie sind nicht nur auf die aktive Echoortung angewiesen, sondern nutzen auch passives Hören: Sie können die Geräusche der Beute selbst wahrnehmen (z. B. das Rascheln von Nachtfaltern auf Blättern) und richten ihre Echoortung gezielt darauf aus.
  • Die Kleine Hufeisennase jagt vorwiegend bodennah bis in mittlere Baumkronenhöhen in Wäldern, dichten Hecken und entlang von Wasserläufen. Ihr Flug ist sehr wendig, aber vergleichsweise langsam (etwa 12 km/h).
  • Ihre Beute umfasst Zweiflügler (Mücken), Käfer, Fliegen und Nachtfalter, die sie sowohl im Flug als auch von Pflanzen oder
    dem Boden aufnehmen kann.
  • Ein Vorteil der Nasenrufe: Hufeisennasen können auch mit gefangener Beute im Maul weiter jagen und orten, was anderen Fledermausarten mit Mundrufen nicht möglich ist.
  • Insgesamt ist das Jagdverhalten auf maximale Energieeffizienz ausgelegt. Das heißt die Fledermäuse versuchen möglichst wenig Energie zu verbrauchen und trotzdem möglichst viele Insekten zu erbeuten. Durch ihre Spezialfähigkeiten gelingt ihnen das sehr gut.
  • Eulen: Diese Vögel haben große Augen und ein sehr gutes Gehör, damit sie in der dunklen Nacht ihre Beute, wie Mäuse und Insekten, gut finden können. Sie fliegen lautlos, um nicht entdeckt zu werden.
  • Säugetiere: Tiere wie Dachs und Fuchs sind in der Nacht unterwegs, um nach Nahrung zu suchen. Igel rollen sich bei Gefahr ein, um sich zu schützen. Der Waschbär ist geschickt und nutzt seine Vorderpfoten wie Hände.

Viele dieser Tiere haben besondere Anpassungen, um auch bei wenig Licht besser zu sehen oder können sich mit Tasthaaren und einem guten Gehör ausgezeichnet orientieren. Sie können sich im Dunklen besser vor Feinden verstecken. Das ist ein großer Vorteil.

  • Frösche und Kröten: Diese Amphibien sind nachts aktiv, weil es dann feuchter und kühler ist. So verlieren sie weniger Wasser und können besser atmen.
  • Nachtfalter und Glühwürmchen: Nachtfalter sind auf ein Leben in der Nacht angepasst und ernähren sich von nachtblühenden Pflanzen. Glühwürmchen sind auf die Dunkelheit angewiesen, weil sie ihr Licht nutzen, um sich gegenseitig zu finden. Das ist besonders wichtig für die Paarung.
  • Kleine Tiere wie Mäuse und Grillen: Sie sind nachts aktiv, um sich vor tagaktiven Fressfeinden zu verstecken und Nahrung zu sammeln.

Manche Tiere, die früher tagsüber aktiv (tagaktiv) waren, weichen heute mehr in die Dämmerung (Morgendämmerung und Abenddämmerung) aus. Der Hauptgrund dafür ist die Vermeidung von Gefahren durch Fressfeinde und Menschen, die tagsüber aktiv sind. In der Dämmerung ist es für viele Tiere sicherer, weil dann weniger Raubtiere unterwegs sind und sie seltener von Menschen gestört werden. Auch kann die Temperatur in der heißen Mittagszeit für einige Arten zu hoch sein, sodass sie lieber in den kühleren Morgen- oder Abendstunden aktiv sind.

Manche sind von Natur aus so aktiv, wie es gerade am besten passt. Beispiele sind kleinere Säugetiere wie Feldmäuse oder Spitzmäuse, die je nach Nahrungsangebot ihre Aktivität anpassen und auch in der Dämmerung und Nacht aktiv sein können statt nur tagsüber. Forellen sind ein Beispiel für Fische, die in der Dämmerung besonders aktiv jagen, weil dann Nahrung verfügbar ist.

Auch einige heimische Säugetiere wurden durch den Einfluss des Menschen dazu gedrängt, ihre Aktivität vom Tag auf die Dämmerung oder Nacht zu verlegen. Das geschieht vor allem, weil Menschen in ihrem Lebensraum viele Störungen und Gefahren verursachen, etwa durch Lärm, Straßenverkehr, Landwirtschaft oder direkte Verfolgung.

Beispiele für solche Säugetiere sind:

  • Reh und Hirsch: Ursprünglich auch tagaktiv, zeigen sie heute oft mehr Aktivität in der Morgen- und Abenddämmerung, um den Kontakt mit Menschen zu vermeiden.
  • Wildschwein: Es hat seine Aktivität in die Zeit der Dämmerung und Nacht verschoben, da menschliche Aktivitäten wie Jagd tagsüber stattfinden.
  • Fuchs und Dachs: Auch diese Arten meiden häufig Tageszeiten, zu denen viele Menschen unterwegs sind und sind deshalb dämmerungs- und nachtaktiv geworden.
  • Waschbär: Ursprünglich aus Nordamerika eingeführt, lebt er heute überwiegend nacht- und dämmerungsaktiv, was ihm hilft, menschliche Störungen zu umgehen und Nahrung in Siedlungen zu finden.

Diese Anpassung nennt man eine “Verhaltensanpassung durch anthropogene (menschliche) Einflüsse“. Tiere verschieben ihre Aktivitätszeit, um Stress, Gefahr und Störungen durch Menschen zu vermeiden und besser in vom Menschen geprägten Lebensräumen zu überleben.

Lichtverschmutzung

Lichtverschmutzung bedeutet, dass es nachts durch künstliches Licht, zum Beispiel Straßenlaternen, Leuchtreklamen oder Autoscheinwerfer, viel heller ist als früher – so hell, dass man die Sterne kaum oder gar nicht mehr am Himmel sehen kann. Man kann sich das so vorstellen, als ob die Dunkelheit verschmutzt wird, weil überall Licht in die Luft strahlt und keine richtige Nacht mehr da ist.

Dieses viele Licht stört nicht nur uns Menschen, die dann schlechter schlafen können, sondern auch Tiere wie Insekten und Vögel. Insekten werden von den Lichtern angezogen und haben oft Schwierigkeiten, sich zurechtzufinden. Vögel verirren sich und fliegen in beleuchtete Gebäude. Außerdem ist die Natur durch die viele Helligkeit nachts durcheinander, weil der Rhythmus vieler Pflanzen und Tiere auf den Wechsel von Tag und Nacht angewiesen ist.

Die Lichtverschmutzung entsteht vor allem in großen Städten und durch Lampen, die auch nach oben oder seitlich strahlen, statt nur den Boden zu beleuchten. Man kann Lichtverschmutzung aber vermeiden, indem man zum Beispiel Lampen so einstellt, dass sie nur nach unten leuchten, oder das Licht nachts dimmt oder ausschaltet, wenn es nicht gebraucht wird.

  • Wenn es nachts zu hell ist, können viele Menschen nicht gut schlafen. Unsere Körperuhr wird durcheinandergebracht, weil das
    Licht die Ausschüttung von einem Schlafhormon namens Melatonin stört.
  • Schlechter Schlaf macht uns müde, krankheitsanfälliger und kann zu schweren Krankheiten führen. Im Schlaf werden viele kranke Zellen repariert, weil unser Immunsystem gut arbeiten kann. Ist der Schlaf gestört, fehlt diese Funktion und wir werden schneller krank.
  • Außerdem können wir durch die vielen Lichter kaum noch die Sterne sehen, die früher den Nachthimmel geschmückt haben. Das kann auch zum Problem für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden, die den Sternenhimmel beobachten.

Der natürliche Tag-und-Nacht-Rhythmus von uns Menschen heißt auch „innere Uhr“ oder „biologischer Rhythmus“. Er sorgt dafür, dass unser Körper weiß, wann Tag ist und wann Nacht, und wann wir wach sein oder schlafen sollen. Diese innere Uhr lässt uns tagsüber wach und aktiv sein und macht uns nachts müde, damit wir schlafen gehen.

Unser Körper bekommt diese Informationen vor allem durch das Licht von draußen. Wenn es hell wird, merkt unser Gehirn: „Jetzt ist Tag“ und wir wachen auf, werden munter und aktiv. Wenn es dunkel wird, sagt unser Gehirn: „Jetzt ist Nacht“ und wir werden müde.

Hier kommt das Hormon Melatonin ins Spiel. Melatonin wird meistens abends und nachts in unserem Körper produziert, wenn es dunkel ist. Man kann es auch das „Schlafhormon“ nennen, weil es uns müde macht und hilft einzuschlafen. Wenn es hell ist, stoppt der Körper die Produktion von Melatonin. So weiß unser Körper, dass es Zeit ist aufzuwachen und aktiv zu sein.

Guter Schlaf ist für uns Menschen sehr wichtig. Während wir schlafen, kann sich unser Körper erholen und neue Energie für den nächsten Tag sammeln. Unser Gehirn sortiert auch Dinge, die wir tagsüber gelernt haben, und unser Körper repariert kleine Schäden, die sich im Laufe des Tages angesammelt haben.

Wenn wir schlecht oder zu wenig schlafen, dann ist die Arbeit unserer inneren Uhr gestört/dann gibt es ein Problem bei der Arbeit unserer inneren Uhr. Wir fühlen uns müde, können uns schlechter konzentrieren und werden auch leichter krank, weil unser Körper nicht genug Zeit hat, sich zu erholen.

Was stört die Melatonin-Produktion und damit unseren gesunden Schlaf?
Wenn es abends zu hell ist, zum Beispiel durch Lampen, das Licht von Handys, Tablets oder Fernsehern, dann denkt unser Körper, es ist noch Tag, und produziert weniger Melatonin. Dann fühlen wir uns nicht müde genug und können schlechter schlafen.

Auch wenn wir abends zu viel Kaffee, Cola oder Energydrinks trinken, wenn wir uns Sorgen oder zu spät Sport machen, kann das die
Melatoninproduktion stören. Dann bleibt unser Körper aktiv und findet nicht richtig zur Ruhe. Darum ist es wichtig, abends kein zu helles Licht einzuschalten, nicht zu lange vor Bildschirmen zu sitzen und langsam ruhiger zu werden, damit unser Körper genug Melatonin herstellen kann und wir gut schlafen.

Viele Tiere brauchen die Dunkelheit, um sich zu orientieren und ihren natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus einzuhalten.

  • Vögel zum Beispiel werden nachts von hellen Lichtquellen verwirrt und fliegen dann oft gegen Fenster oder Gebäude. Zugvögel verlieren dadurch viel Kraft oder sterben sogar.
  • Insekten wie Nachtfalter und Glühwürmchen werden vom Licht angezogen und fliegen oft so lange um die Lichter, dass sie erschöpfen oder sogar verbrennen. Wenn diese Insekten sterben, ist das schlecht, weil sie nicht mehr von Tieren gefressen werden können, die sie als Nahrung brauchen.
  • Glühwürmchen sind bei der Partnersuche darauf angewiesen, dass ihr eigenes Licht gesehen wird. Ist es rundherum zu hell, finden Glühwürmchen schlechter einen Partner und es gibt weniger Nachwuchs.
  • Frösche hören auf zu rufen, wenn es an einem Teich zu hell ist, und können sich dann schlechter vermehren.
  • Tiere wie Fledermäuse haben durch das Licht weniger Zeit zum Jagen, weil sie sich erst später aus ihrem Versteck trauen.
  • Insgesamt wird durch Lichtverschmutzung das Gleichgewicht der Natur gestört. Pflanzen werden nicht mehr so gut bestäubt und Nahrungsketten geraten durcheinander.

Lichtverschmutzung stört viele Lebewesen, auch uns Menschen, weil sie unsere Natur und unseren Schlaf stört. Deshalb ist es wichtig, nachts nicht mehr Licht anzumachen, als wirklich nötig, und es so einzustellen, dass es nach unten scheint und nicht in den Himmel oder in die Fenster von Häusern strahlt.

Fledermäuse sind nachtaktive Tiere, die sich besonders an das Leben in der Dunkelheit angepasst haben. Sie benutzen ihr Echolot, um sich im Dunkeln zu orientieren und Insekten zu jagen. Lichtverschmutzung, also zu viel künstliches Licht in der Nacht, ist für Fledermäuse ein großes Problem.

Durch Lichtquellen wie Straßenlaternen, beleuchtete Gebäude oder Werbetafeln wird die Nacht oft so hell, dass Fledermäuse ihre Umgebung nicht mehr richtig wahrnehmen können. Viele Fledermausarten meiden deshalb hell beleuchtete Gebiete, auch wenn diese eigentlich gute Lebensräume wären. Das führt dazu, dass sie kleinere Flächen zum Jagen und Leben haben. Straßen- oder Gebäudebeleuchtung kann wie eine Barriere wirken, die Fledermäuse davon abhält, gewohnte Flugwege zu benutzen.

Manche Arten wie die Zwergfledermaus nutzen zwar die Insekten, die sich um Lichtquellen sammeln, zum Fressen. Doch das bringt auch Probleme: Die Nahrung ist eingeschränkt und der erhöhte Konkurrenzdruck macht das Leben schwer. Andere Fledermausarten, die lichtempfindlicher sind, finden durch die Beleuchtung kaum noch Nahrung, weil die Insekten vom Licht angezogen werden und die dunklen Bereiche verlassen.

Licht stört auch Fledermausquartiere, also ihre Schlafplätze in Dachböden, Baumhöhlen oder Felsspalten. Wenn dort Licht hineinfällt, fühlen sich die Fledermäuse bedroht und wechseln öfter ihren Schlafplatz. Das kostet viel Energie und macht es schwerer, sich zu vermehren.

Außerdem verzögert künstliches Licht oft den Beginn der nächtlichen Jagd. Fledermäuse sind nur für eine begrenzte Zeit nachts aktiv. Wenn sie später losfliegen, haben sie weniger Zeit, genug Nahrung zu fangen, was sie schwächt.

Um Fledermäuse zu schützen, sollte man nachts möglichst wenig leuchten, Lichtquellen so ausrichten, dass das Licht nur nach unten scheint und dunkle Rückzugsorte erhalten bleiben. Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhren können helfen, Licht nur bei Bedarf einzuschalten. Dadurch kann Fledermäusen geholfen werden, in unseren Städten und Wäldern weiter sicher zu leben.

Nachtinsekten sind Tiere, die nachts leben, fliegen, sich verlieben oder Futter suchen. Sie brauchen die Dunkelheit, damit sie richtig gut
zurechtkommen, denn ihre Augen und ihr Verhalten sind daran angepasst. Aber durch Lichtverschmutzung werden viele nachts aktive Insekten gestört und sogar gefährdet.

Künstliches Licht, wie von Straßenlaternen, Häusern oder Autos, leuchtet in die Nacht hinein und macht die dunkle Nacht oft ganz hell. Nachtinsekten werden von diesem hellen Licht angezogen – sie kreisen oft, genau wie Motten, um eine Lichtquelle. Dort fliegen sie dann manchmal so lange herum, dass sie völlig erschöpfen und sterben. Manche verbrennen sogar, wenn sie sich zu nah an die Lampe oder das Leuchtmittel setzen. Ältere Lampen geben nämlich nicht nur Licht ab, sondern werden bei der Nutzung auch sehr heiß.

Durch das viele Licht verlieren die Insekten auch die Orientierung, weil sie sich normalerweise an Mond, Sternen oder natürlichen dunklen Stellen orientieren. Die Lampen verändern ihre Flugwege, sodass manche Insekten nicht mehr zu ihren Verstecken, Nahrungsquellen oder zu ihren Partnern kommen.

Das künstliche Licht stört ihre wichtigsten Lebensaufgaben: Fressen, Vermehren und sich vor Feinden Verstecken. Weil das Licht viele Insekten auf einmal anlockt, sind sie dort leichte Beute für andere Tiere oder werden durch das lange Fliegen im Licht müde und schwach.
Auch bestimmte Insektenarten, die ihre Eier im Wasser oder auf dunklen Flächen ablegen, werden durch Licht verwirrt. Zum Beispiel legen einige Wasserinsekten ihre Eier fälschlicherweise/unabsichtlich auf trockenen Straßen ab, weil sie das aufgehellte Asphaltlicht für Wasser halten. So sterben die Eier ab.

Insgesamt führt die Lichtverschmutzung dazu, dass viele Nachtinsekten weniger werden. Das ist sehr schlecht für die Natur, weil Insekten viele wichtige Aufgaben erfüllen: Sie bestäuben Pflanzen, werden von anderen Tieren gefressen und helfen im Boden, Pflanzen wachsen zu lassen. Wenn die Insekten weniger werden, hat das Folgen für viele andere Tiere und die Umwelt.

Darum ist es wichtig, Nachtinsekten zu schützen und die Lichtverschmutzung zu verringern. Das können wir, indem wir abends das Licht nicht unnötig einschalten, Lampen so bauen, dass das Licht nur nach unten strahlt, und dafür sorgen, dass die Nacht möglichst dunkel bleibt.

Nachtinsekten helfen mit Pflanzen wachsen zu lassen, weil sie Teil eines großen Teams sind, das dafür sorgt, dass der Boden gesund und
lebendig bleibt. Der Boden ist nämlich nicht einfach nur schmutziges Erdreich, sondern darin leben ganz viele kleine Tiere, Bakterien und Pilze, die zusammenarbeiten.

Viele Nachtinsekten und ihre Larven kriechen und graben im Boden. Dabei lockern sie die Erde auf, so wie Gärtnerinnen und Gärtner, die den Boden mit einer Gartenhacke bearbeiten. Das macht es für die Pflanzenwurzeln leichter, durch die Erde zu wachsen und an Wasser und wichtige Nährstoffe zu kommen.

Außerdem fressen einige dieser Insekten abgestorbene Pflanzenreste und verwandeln sie in kleine Teile, die dann von winzigen Bodenlebewesen weiter zersetzt werden. Dabei entstehen Stoffe, die wie ein natürlicher Dünger wirken und den Pflanzen helfen, gut zu wachsen.

Manche Insekten helfen damit über Umwege auch dabei, dass im Boden wichtige Pilze und Bakterien gut leben können. Sie tragen zum Beispiel Pilzsporen (winzige Pflanzenteile, aus denen Pilze wachsen) im Boden herum oder verteilen Bakterien. Das ist Voraussetzung dafür, die Gemeinschaft von Bodenlebewesen gesund und bunt zu erhalten. Durch ihre Wühltätigkeiten entstehen auch kleine Gänge und Räume im Boden, in denen sich Wasser und Luft sammeln und viele Mikroorganismen leben können. Das macht es auch Pilzen und Bakterien leichter, die Feuchtigkeit und Sauerstoff benötigen.

Diese Pilze und Bakterien, zum Beispiel die sogenannten Mykorrhiza-Pilze, gehen eine Freundschaft mit den Wurzeln der Pflanzen ein. Die Pilze helfen den Pflanzen, Wasser und Nährstoffe aufzunehmen, und die Pflanzen geben den Pilzen Zucker, den sie durch ihre Blätter herstellen.

Hier sind Tipps, was du als Kind tun kannst, um Lichtverschmutzung zu verhindern und die Nacht wieder dunkler und schöner für alle Lebewesen zu machen:

  • Mach abends das Licht aus, wenn du es nicht brauchst. Zum Beispiel in deinem Zimmer, vor deiner Haustür oder in deinem Garten. So hilfst du, dass es draußen nicht unnötig hell wird.
  • Schließe am Abend die Vorhänge oder Jalousien, damit möglichst wenig Licht nach außen dringt. So sitzen die Nachtfalter nicht vor deinem Fenster und verlieren dort wertvolle Zeit und Energie.
  • Erzähl deinen Eltern, Geschwistern oder Freunden, warum es wichtig ist, abends nicht zu viel Licht anzumachen. Vielleicht könnt ihr zusammen Lampen so einstellen, dass sie das Licht nur nach unten hin abstrahlen und nicht in den Himmel oder in Fenster.
  • Mach bei Aktionen mit, wie zum Beispiel bei der „Earth Night“. Das ist ein Tag, an dem alle das Licht für eine ganze Nacht ausschalten, um ein Zeichen gegen Lichtverschmutzung zu setzen.
  • Wenn du eine Solarlampe im Garten hast, kannst du sie abends ausmachen oder mit einem Tuch abdecken, wenn niemand draußen ist.
  • Frag deine Eltern, ob ihr Bewegungsmelder benutzen könnt. Dann gehen die Lampen nur an, wenn tatsächlich jemand draußen ist und schalten sich nach wenigen Minuten von selbst wieder aus.

So kannst du auch gut für dich sorgen:

  • Versuch ohne ein helles Nachtlicht einzuschlafen. Wenn du Angst hast, kannst du ein kleines, ganz schwaches Licht benutzen, das nicht blendet. So kann dein Körper gut und erholsam schlafen.
  • Versuche abends weniger vor dem Handy, Tablet oder Fernseher zu sitzen, weil das helle Licht der Bildschirme deine innere Uhr durcheinanderbringen kann.

Jede kleine Sache, die du machst, hilft Tieren wie Fledermäusen, Nachtinsekten und auch den Menschen, besser zu schlafen. So kannst du ein echter Nachtschützer sein und die Natur unterstützen!

Mach mit und erzähle deinen Freunden davon – gemeinsam können wir viel erreichen!

Ein Sternenpark ist ein besonderer Ort, an dem die Nacht dunkel bleibt, damit man den Himmel und die Sterne ganz besonders schön sehen kann.

In so einem Park gibt es kaum störendes künstliches Licht und so ist die Dunkelheit wie durch eine kleine Zauberglocke geschützt. Das hilft nicht nur den Menschen, die gerne Sterne beobachten, sondern auch vielen Tieren und Pflanzen, die die Dunkelheit zum Leben brauchen.

Der erste Sternenpark in Österreich wurde im April 2021 im Naturpark Attersee-Traunsee eröffnet. Das ist eine tolle Sache für Kinder und Erwachsene, die den Nachthimmel lieben! Dort wurde gemeinsam mit den Gemeinden, Forschenden und anderen Expertinnen und Experten gearbeitet, um das viele unnötige Licht auszuschalten oder so zu verändern, dass es nicht in den Himmel leuchtet. Man nennt das eine „sternengerechte Beleuchtung“.

Die Gemeinden im Naturpark wie Steinbach, Altmünster, Aurach, Schörfling und Weyregg haben sich zusammengetan und versprochen, das Licht in ihren Orten klug zu benutzen. Zum Beispiel werden Lampen so angebracht, dass sie nur nach unten leuchten und keine unnötige Helligkeit in den Nachthimmel strahlen. Auch werden weniger helle Lampen verwendet und das Licht wird nur dann eingeschaltet, wenn es wirklich gebraucht wird, zum Beispiel durch Bewegungsmelder.

Der Sternenpark schützt nicht nur den wunderschönen, klaren Sternenhimmel, sondern hilft auch den Tieren, die nachts aktiv sind, wie Fledermäusen und Nachtinsekten. Außerdem unterstützt er den Erhalt der Natur und macht das Gebiet als Urlaubsort besonders attraktiv, denn viele Leute kommen extra, um dort die Sterne zu sehen und die ruhige Nacht zu genießen.

Viele Menschen, die schon im Sternenpark waren, sagen, dass sie noch nie so viele Sterne gesehen haben und die Milchstraße wie ein großes, leuchtendes Band am Himmel bewundern konnten. Für Kinder gibt es spannende Veranstaltungen, bei denen sie mehr über das Universum lernen oder nachtaktive Tiere beobachten können.

In Österreich gibt es neben dem ersten Sternenpark Attersee-Traunsee noch keine offiziell zertifizierten weiteren Sternenparks, allerdings
bemühen sich auch andere Orte aktiv darum, die Nachtnatur zu schützen.

Die beteiligten Gemeinden rund um den Sternenpark Attersee-Traunsee haben gleich zu Beginn einige wichtige Regeln umgesetzt, um die Lichtverschmutzung zu verringern:

  • Sie haben die Straßenbeleuchtung geändert: Die Lampen wurden so umgestellt, dass das Licht nach unten auf die Straßen und Wege fällt und nicht in den Himmel oder in die Fenster von Häusern strahlt.
  • Es wurden weniger helle Leuchten verwendet, die trotzdem für Sicherheit sorgen, aber die Nacht nicht unnötig hell machen.
  • Bewegungsmelder wurden installiert, damit das Licht nur angeht, wenn auch wirklich jemand draußen unterwegs ist.
  • Die Gemeinden achten darauf, das Licht nur dann einzuschalten, wenn es nötig ist und es nicht die ganze Nacht durchgehend leuchten zu lassen.
  • Bei neuen Beleuchtungen oder Renovierungen werden sternengerechte Lampen verwendet, also Lampen, die das Licht nicht nach oben hin schicken/abstrahlen.
  • Die Gemeinden informieren die Bewohner über die Bedeutung von dunklen Nächten und motivieren sie, ebenfalls durch gezieltes Lichtverhalten mitzuhelfen.

Diese Maßnahmen wirken gut, weil nun die Nächte dunkler sind und man den Sternenhimmel wieder besser sehen kann. Gleichzeitig wird die Natur geschützt, weil weniger Tiere durch helles Licht gestört werden. Auch die Menschen schlafen besser und fühlen sich wohler. Durch den gemeinsamen Einsatz zeigen die Gemeinden, dass jeder mit kleinen Veränderungen viel bewirken kann.

In Österreich sind mehrere weitere Sternenparks geplant und in der Vorbereitung:

  1. Der Naturpark Sölktäler in der Steiermark strebt die Zertifizierung als
    zweiter internationaler Sternenpark an. Dort laufen aktuell die letzten Schritte zur Anerkennung durch die Organisation „DarkSky International“. Diese Projekte werden wissenschaftlich begleitet und finanziell unterstützt, unter anderem vom Land Steiermark, dem Tourismusverband Schladming-Dachstein und durch EU-Mittel.
  2. Das Gebiet der Eisenwurzen mit 22 Gemeinden und mehreren Schutzgebieten (Nationalparks Kalkalpen und Gesäuse) will ebenfalls ein großes Naturnachtgebiet werden. Die internationalen Zertifizierungsprozesse sind seit März 2026 abgeschlossen.

Ziel ist es, dass es dort so dunkel wird, dass die Milchstraße klar und von Horizont zu Horizont zu sehen ist. Viele Gemeinden sind aktiv dabei, ihre Straßenbeleuchtung umzurüsten. Die Sternenparks sollen nicht nur den Nachthimmel schützen, sondern auch der Natur und der Gesundheit der Menschen zugutekommen.

In beiden Regionen sind spezielle Sternenplätze geplant, an denen Besucher mit Karten den Nachthimmel beobachten können. Außerdem gibt es Veranstaltungen mit Sternenführungen und Informationen zum Schutz der Nacht.

So arbeitet Österreich daran, seine dunklen Nächte zu bewahren und weitere Orte zu schaffen, an denen man die Sterne richtig gut sehen kann.

Dark Sky International („dark sky“ = „dunkler Himmel“) ist eine große Organisation, die sich seit 1988 dafür einsetzt, dass die Nacht auf der Erde dunkel bleibt, damit wir die Sterne am Himmel wieder gut sehen können.

Sie arbeiten gegen das Problem der Lichtverschmutzung. Das bedeutet: Wenn in der Nacht zu viel künstliches Licht von Straßenlaternen oder Häusern abgestrahlt wird und den Nachthimmel hell macht, sieht man kaum noch Sterne. Das stört nicht nur uns Menschen, die gerne die Sterne anschauen, sondern auch viele Tiere und Pflanzen, die dunkle Nächte zum Leben brauchen.

Dark Sky International hilft dabei, Orte zu schützen, an denen es noch richtig dunkel ist, sogenannte Sternenparks oder Dunkle-Himmel-Gebiete. Sie prüfen, welche Orte besonders dunkel sind, und geben ihnen eine Art „Sternen-Schutz-Zertifikat“.

Außerdem arbeiten sie mit Städten, Gemeinden, Firmen und Menschen zusammen, damit draußen nur so viel Licht angemacht wird, wie wirklich gebraucht wird und das Licht nicht in den Himmel scheint. Sie geben Tipps für spezielle Lampen, die unsere Sicht in den Nachthimmel und damit die Natur nicht stören.

Dark Sky International macht auch Aufklärungsarbeit. Das heißt, dass sie vielen Menschen erzählen, warum dunkle Nächte wichtig sind, Events veranstalten und Forschungen zum Thema Lichtverschmutzung unterstützen.
Sie sorgen dafür, dass die Nacht wieder dunkel und voller Sterne wird – zum Staunen und gesund Schlafen für uns alle und zum Schutz der Natur.

Dark Sky International prüft, wie dunkel der Nachthimmel an den Orten, die Sternenparks werden wollen ist und wie gut die Gemeinden gegen Lichtverschmutzung vorgehen.

Damit ein Ort als Sternenpark anerkannt wird, müssen diese Dinge erfüllt sein:

  • Mit speziellen Geräten wird genau gemessen, wie hell oder dunkel der Himmel ist.
  • Alle Lampen außen müssen so leuchten, dass kein Licht in den Himmel strahlt, also komplett nach unten gerichtet sein.
  • Es darf nur warmweißes Licht benutzt werden, das möglichst wenig Insekten anlockt und die Natur schont.
  • Die Beleuchtung wird zeitlich gesteuert und nachts reduziert oder ganz ausgeschaltet, wenn kein Licht gebraucht wird.
  • Die Gemeinden verpflichten sich, ihre Straßenbeleuchtung innerhalb von zehn Jahren komplett auf diese Regeln umzustellen und diese laufend zu überwachen.
  • Gleichzeitig informieren sie die Menschen vor Ort, damit alle mithelfen, die Nacht dunkel zu halten.

Erst wenn diese strengen Anforderungen eingehalten werden und der Ort lange geprüft wurde, erhält er die Auszeichnung als „International Dark Sky Park“. Das garantiert, dass der Nachthimmel dort besonders dunkel und schön ist und die Natur gut geschützt wird.

Einer der dunkelste Ort der Welt, an dem man den Nachthimmel am besten sehen kann, ist das Paranal-Observatorium in der Atacama-Wüste von Chile. Dort ist die Luft sehr klar und trocken und es gibt kaum Lichtverschmutzung. Der Himmel ist so dunkel, dass Astronominnen und Astronomen das Weltall von dort aus besonders gut erforschen können.

Allerdings wird dieser einzigartige dunkle Himmel gerade durch ein großes Industrieprojekt bedroht, das in der Nähe umgesetzt werden soll. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler setzen sich dafür ein, dass dieser perfekte Nachthimmel geschützt bleibt. Dort ist die Nacht ganz finster und die Sterne am Himmel sind besonders klar zu sehen.

Ein weiterer sehr dunkler Ort, der für seinen extrem klaren Nachthimmel bekannt ist, liegt in den Bergen des Nationalparks Gesäuse in Österreich. Dort sind die Nächte so dunkel, dass man bei idealen Bedingungen bis zu 6.000 Sterne mit bloßem Auge sehen kann.

Ein weiterer sehr dunkler Ort ist die dänische Insel Anholt, die als“ Dark Sky Sanctuary“ („sancturary“ = „Zuflucht“) zertifiziert wurde. Dort kann man ganz besonders viele Sterne sehen, ohne dass künstliches Licht stört.

Sehr wenig lichtverschmutzt ist die Pazifikinsel Niue. Sie wurde als erstes ganzes Land offiziell als „Dark Sky Nation“ ausgezeichnet, weil dort die Nächte besonders dunkel sind und es fast keine künstliche Lichtverschmutzung gibt.

Die Paten der Nacht sind eine gemeinnützige Organisation aus Deutschland und Österreich, die sich gegen Lichtverschmutzung einsetzt. (Gemeinnützig heißt, sie arbeiten für alle, nicht nur für sich selbst.) Sie wollen dafür sorgen, dass die Nächte wieder dunkler werden, weil dunkle Nächte sehr wichtig für Menschen, Tiere und Pflanzen sind.

Aufgaben und Ziele der Paten der Nacht:

  • Sie informieren und klären Menschen darüber auf, was Lichtverschmutzung ist und warum sie schlecht für die Umwelt und die Natur ist.
  • Sie beraten bei der Umrüstung von Beleuchtung und unterstützen Projekte, die den Nachthimmel schützen.
  • Die Organisation fördert Aktionen wie die „Earth Night“, bei der viele Menschen gleichzeitig das Licht ausschalten, um ein Zeichen gegen Lichtverschmutzung zu setzen.

Angebote der Paten der Nacht:

  • Beratung und Schulungen für Städte, Gemeinden, Schulen und Unternehmen.
  • Informationsstände und Vorträge, in denen sie erklären, wie man Lichtverschmutzung reduzieren kann.
  • Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von Beleuchtungsprojekten mit wenig Lichtverschmutzung.
  • Organisieren von Aktionen und Veranstaltungen, bei denen Kinder und Erwachsene lernen können, wie wichtig dunkle Nächte sind.

Zusammengefasst sind die Paten der Nacht Menschen, die sich ehrenamtlich für den Schutz der dunklen Nacht einsetzen, damit wir alle
wieder die Sterne sehen und Tiere und Pflanzen besser leben können.

Nein, tatsächlich gibt es noch keine Kinder-Gruppe, aber natürlich haben deine Freunde und du jederzeit die Möglichkeit euch zusammenzuschließen und etwas für die Nachtnatur tun.

Was ihr unternehmen oder planen könntet:

  • Sternenhimmel beobachten: Gemeinsame Spaziergänge oder Treffen in der Nacht mit Erwachsenen, bei denen ihr mit einfachen Sternenkarten oder Apps den Himmel erkundet.
  • Lichtverschmutzung messen: Mit kindgerechten Messgeräten oder Apps das Licht in eurer Nachbarschaft messen und vergleichen.
  • Aufklärungskampagnen: Plakate oder Flyer gestalten und in der Schule oder Wohngegend verteilen oder kleine Theaterstücke einstudieren, die anderen Kindern und Erwachsenen erklären/zeigen, wie man Lichtverschmutzung vermeiden kann.
  • Lichter aus beim Schlafengehen: Aktionen starten, bei denen ihr eure Freunde und Familien motiviert, abends unnötiges Licht auszuschalten.
  • Garten-Nachtfeste: Feste oder Treffen im Garten oder Park in der Dunkelheit mit Geschichten, Spielen und Nachtbeobachtungen.
  • Kreative Bastelaktionen: Lampenschirme oder Laternen basteln, die nur Licht nach unten schicken und so die Nacht schützen.
  • Natur schützen: Mithelfen, „dunkle“ Plätze im eigenen Umfeld zu finden und diese zu schützen.

In so einer Gruppe könnt ihr Kinder spielerisch Verantwortung für die Natur und die Nacht übernehmen und eure Motivation als UmweltschützerInnen unterwegs zu sein mit anderen teilen.

Sucht euch am besten Erwachsene (Eltern, LehrerInnen, PatInnen der Nacht bei euch in der Gegend), die euch bei euren Vorhaben unterstützen.

Eine sehr gut geeignete und kindgerechte App, um Lichtverschmutzung zu messen, heißt „Verlust der Nacht“.

So funktioniert sie für Kinder und alle, die Spaß am Forschen haben:

  • Du lädst die kostenlose App auf ein Smartphone oder Tablet herunter.
  • Wenn es draußen dunkel ist, kannst du die App öffnen und sie zeigt dir Sterne und Sternbilder am Himmel, die du suchen sollst.
  • Die App fragt dich dann, ob du bestimmte Sterne sehen kannst oder nicht.
  • So kannst du mithelfen, herauszufinden, wie hell oder dunkel der Nachthimmel an deinem Ort ist.
  • Deine Daten werden anonym an Forschende geschickt, die damit Lichtverschmutzung auf der ganzen Welt erforschen.
  • Neben dem Messen kannst du mit der App auch Sterne entdecken und lernen, wie der Himmel aussieht, wenn es dunkel genug ist.

Die App macht aus Kindern kleine Lichtforscherinnen und Lichtforscher und hilft dabei, Lichtverschmutzung besser zu verstehen und zu verringern.

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Universum, Weltraum, Technologie und Erdforschung

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist ein riesiges Team aus ganz Europa, das für uns das Weltall erforscht. Sie bauen starke Raketen, die Satelliten und Roboter hoch in das Weltall bringen. Diese Satelliten sind wie „Super-Kameras“, die unsere Erde beobachten und uns helfen, das Wetter und die Natur besser zu verstehen. Außerdem trainiert die ESA mutige Astronaut:innen für ihre Reisen zur Raumstation ISS und schickt Sonden zu fernen Planeten, um herauszufinden, ob wir allein im Universum sind.

Kurz gesagt: Die ESA sorgt dafür, dass wir die Geheimnisse der Sterne lüften und gleichzeitig unsere eigene Erde besser schützen!

Du willst mehr über das Universum, die Sterne, Kometen oder Klimaveränderung wissen? Dann schau‘ hier vorbei:

https://www.esa.int/kids/de/lernen

Paxi und der Beginn des großen Weltraumabenteuers